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Altenhilfe

Altenhilfeverbund

Im Altenhilfeverbund wird zentral gesteuert, wo dies sinnvoll ist. Zugleich pflegt jede Einrichtung ihre "Eigenheiten", die sich entwickelt, ausgeprägt und bewährt haben. Manches ist übergreifend, dafür stehen wir gemeinsam. Manches ist übertragbar, da lernen wir voneinander. Und Manches ist spezifisch in Atmosphäre und Hauskultur, daran erfreuen wir uns und respektieren uns gegenseitig.

Als übergreifend gilt unsere Motivation, warum wir das tun, was wir tun. Die ist festgelegt im Leitbild Altenhilfeverbund und im gemeinsamen Pflegekonzept:


Unser Auftrag

Im Leitbild des Altenhilfeverbundes beschreiben wir unseren Auftrag wie folgt:

Wir leiten unseren diakonischen und fachlichen Auftrag aus dem Bedürfnis alter, pflegebedürftiger und/oder kranker Menschen nach Beratung, Begleitung, Betreuung und Pflege durch andere Menschen ab. Auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes setzen wir uns handelnd - und Dritten gegenüber auch anwaltschaftlich verhandelnd - dafür ein, dass den uns anvertrauten Menschen ein alltägliches Leben in Würde nach ihren individuellen Vorstellungen und Möglichkeiten erhalten bleibt. Wir wünschen uns, mit unserer Form der fachlichen Betreuung und der menschlichen Zuwendung einen sicheren Beitrag dazu leisten zu können, dass alte, pflegebedürftige und/oder kranke Menschen bei uns "gut aufgehoben sein" können.

Die "Übersetzung" dieses Auftrages findet sich in einer hausspezifischen Diakonischen Kultur, die für jede Einrichtung als gesonderte Visitenkarte dargestellt ist.

Unser Pflegekonzept

In unserem Pflegekonzept beschreiben wir die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben mit dem Leitbild des Neukirchener Erziehungsvereins "Keiner soll verloren gehen" und dem Leitbild des Altenhilfeverbundes "Gut aufgehoben sein" als unser professionelles Selbstverständnis fachlich-diakonischer Pflege. Als solches bildet es eine "Folie" für adäquate Antworten auf aktuelle und zukünftige Entwicklungen, sowohl hinsichtlich gesellschaftlicher Anforderungen als auch in Bezug auf die Dienstleistungsentwicklung für die Zielgruppe pflegebedürftige Klienten im Neukirchener Erziehungsverein.


Folgenden Leitfragen haben wir uns dabei gestellt:

  • Pflegemodell: "Weshalb pflegen wir nach dem Pflegemodell von Professor Monika Krohwinkel?"
  • Pflegsystem: "Wieso Bezugspflege?"
  • Pflegeprozess: "Warum Prozesspflege/ Pflegeprozess?"
  • Innerbetriebliche Kommunikation: "Wie wird kommuniziert?"
  • Qualitätssicherungssystem: "Wie erfolgt Qualitätssicherung"
  • Leistungsbeschreibungen: "Was wird an Leistungen erbracht?"
  • Kooperation mit anderen Diensten: "Mit wem wird zusammengearbeitet?"
  • Ausstattung: "In welchem Rahmen findet das alles statt?"


Im Pflegekonzept haben wir verbindliche Antworten auf diese Fragen festgelegt. Dreh- und Angelpunkt bildet unser gemeinsames Pflegeverständnis:

Nach unserem Pflegeverständnis ist Pflege ein partnerschaftlicher Aushandlungsprozess zwischen dem Bewohner1 mit seinen Bezugspersonen und den Pflegenden. In diesem Prozess handeln zwei Experten, nämlich der Bewohner als Lebensexperte für sein eigenes Leben und der Pflegende als Fachexperte für den Pflegeprozess gemeinsame Ziele aus. Dabei ist es unabdingbar, dass die Pflegenden dem Bewohner gegenüber eine Haltung offenbaren, die von umfassender Wertschätzung geprägt ist.

An diesen Ansprüchen darf und soll man uns messen! Näheres und Konkreteres findet sich in den Darstellungen der einzelnen Einrichtungen.

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1 Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Schreibform aufgeführt.



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