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Matthias von Holst
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47443 Moers
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Moers
Das Moerser Büro wurde bereits im Jahr 1995 eröffnet. Schwerpunkt waren damals Betreutes Wohnen, Erziehungsstellen und Familienhilfen.Die Fachkräfte des Büros werden heute für alle drei Sozialraumteams der Stadt Moers tätig, schwerpunktmäßig in flexiblen Formen der aufsuchenden Familienhilfen.
Dem Büro angeschlossen ist die sozialpädagogische Einzelbetreuung für sieben junge Menschen ab 16 Jahren in einzelnen Wohnungen im Appartementhaus in der Heinrichstr. Bis zu zwölf Jugendliche können in sechs Trainingswohnungen in Moers & Kamp-Lintfort leben und bis zu zehn junge Erwachsenen werden in eigenen Wohnungen betreut.
Im Betreuten Wohnen gibt es neben den Freizeitangeboten ein Kursprogramm mit verpflichtendem Charakter. Hier geht es um lebenspraktische Themen wie: Umgang mit Gewalt, Fragen zum Drogenkonsum, Haustürgeschäfte, Handyverträge und Versicherungen, Infos zu ARGE und Mietverträgen.
Soziale Gruppenarbeit
Im Büro Moers werden in der Familienarbeit und im Betreuten Wohnen verschiedene Formen der Sozialen Gruppenarbeit angeboten. Dazu gehören u.a. die Angebote für Jungen im Grundschulalter, sowie für Jungen und Mädchen im Alter von 12 - 16 Jahren. Hier werden in wöchentlichen Treffen Aktionen zu kreativen, sportlichen und sozialen Themen durch geführt.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zum Bereich der Selbstbehauptung sowie dem Antiaggressionstraining. Diese Kurse laufen je zweimal im Jahr in enger Abstimmung mit dem Jugendamt.
Eine Kooperation besteht zum Familienzentrum in Meerbeck.
Sozialraumprojekt KASINO in Moers Repelen
„Kasino“ steht für „ Kamperstraße im Norden“ und ist eine Antwort auf eine Entwicklung am Rande des Quartiers Repelen mit relativ hoher Betreuungsdichte durch den Fachdienst Jugend der Stadt Moers. Hier treten verstärkt soziale Problemlagen auf, denen durch die Aktivierung persönlicher Ressourcen der Bewohner, Installieren von Nachbarschaftshilfen, Sozialberatung vor Ort und Vernetzung im Sozialraum entgegengewirkt werden soll.
Es handelt sich hierbei um ein Sozialraumprojekt mit präventivem Ansatz zur Verbesserung problembelasteter Wohn- und Familiestrukturen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der lokalen Akteure.
Im Rahmen des Projektes soll versucht werden, die individuellen Hilfesituationen im Gesamtkontext des Wohnviertels zu sehen und die Potentiale und Ressourcen der dort wohnenden und handelnden Menschen zum Einen zu nutzen, und zum Anderen, neue Netzwerke aufzubauen und Selbsthilfe zu aktivieren.
Hier arbeiten das Jugendamt der Stadt Moers, der Neukirchener Erziehungsverein (Büro Moers) und die Wohnungsbaugesellschaft VIVAWEST (ehemals THS und EVONIK) eng zusammen.
Opstapje
In Moers wird ebenfalls das Frühförderprogramm 'Opstapje' angeboten.