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Wort für die Woche

21. Woche | Trinitatis – 22. Mai 2016

Gelobt sei mein Gott

Nach Pfingsten begehen wir  das Fest der Dreieinigkeit Gottes. Trinitatis heißt dieser Sonntag heute in Anlehnung an die lateinische Sprache. Die Dreieinigkeit wird  gefeiert und mit ihr ein wichtiger Inhalt unseres Glaubens. „Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ beginnen unsere Gottesdienste. In allen wichtigen  Lebensabschnitten begegnet uns dieses Gruß- und Segenswort.  

Wer sich in einer Kirche einmal aufmerksam umschaut, wird am Altar, an der Kanzel und Taufstein bunt gewebte Tücher und Paramente entdecken, die uns durch das Kirchenjahr begleiten. Heute am Sonntag Trinitatis ist es ein weißes Tuch mit Symbolen, die auf Christus hinweisen wie bei den anderen Christusfesten an Weihnachten und Ostern. Es erinnert an Jesus Christus und seine  Heilsbotschaft für unser Leben. Denn konkret wird der Glaube an Gott, wenn er auf Christus bezogen wird. Er hat uns in seiner frohen Botschaft gezeigt, wer und wie Gott ist. Er ging zu den Menschen, kümmerte sich um sie und ließ sie gesunden an Leib und Seele. Jesus Christus ließ sie Gottes Geist spüren als eine Kraft der Liebe, der Hilfe und des Trostes.

Überschwänglich findet der Apostel Paulus - nach der Übertragung „Die gute Nachricht“ - diese Worte: „Wie unerschöpflich ist Gottes Reichtum! Wie unergründlich tief ist seine Weisheit! Wie unerforschlich ist alles, was er tut! Ob er verurteilt oder Gnade erweist – in beidem ist er gleich unbegreiflich.“ Als Jude und gelehrter Pharisäer ist Paulus tief verwurzelt in seinem jüdischen Glauben. In der Begegnung mit Christus lebt er einen neuen Weg in seiner Nachfolge. In Jesus Christus ist die Barmherzigkeit Gottes allen Menschen erschienen. Daran glaubt er fest und wird nicht müde, das allen Bewohnern rings ums Mittelmeer weiter zu geben. Aus seiner Lebenserfahrung heraus in Freud und Leid kann er dennoch  Gott so überaus loben und diesen Hymnus im Brief an die Römer anstimmen.
Unser Lob mag eher verhalten sein, vielleicht mit verzagtem Herzen und unter Tränen. Aber Gott will, dass wir leben und mitsingen können: „Gelobet sei der Herr, mein Gott, mein Trost, mein Leben“ (EG 139).

Predigttext für den Sonntag

O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege! Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen«? (Jesaja 40,13) Oder »wer hat ihm etwas zuvor gegeben, dass Gott es ihm vergelten müsste«? (Hiob 41,3) Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.

Römer 11, (32) 33-36



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