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Stationäre Kinder- und Jugendhilfe Auch wenn das 1991 in Kraft getretene Kinder- und Jugendhilfegesetz die große Bedeutung der Eltern bei der Erziehung wieder in den Vordergrund rückt, gibt es viele Kinder und Jugendliche – in Deutschland zur Zeit etwa 80.000 – denen am wirkungsvollsten mit der Unterbringung in einer stationären Einrichtung geholfen werden kann. Schwere Beziehungskonflikte, seelische Verletzungen und Erfahrungen sexueller Gewalt sind oft die Gründe, warum Kinder nicht in ihrem gewohnten Lebensumfeld bleiben können. Sie finden in den Neukirchener Einrichtungen ein neues Zuhause auf Zeit in einer Atmosphäre liebevoller Aufnahme, Ermutigung und Förderung. Pädagogische, therapeutische, schulische und berufsbildende Hilfen werden nach einem Plan in Abstimmung mit Jugendamt, Eltern und dem jungen Menschen selbst, je nach dem individuellen Bedarf, durchgeführt. Die Pädagogik des Alltags wird vielfältig ergänzt durch musische und religionspädagogische Angebote, Sport-, Freizeit- und Erlebnispädagogik, Streichelzoo und therapeutisches Reiten.
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Aktualisiertes Angebot im Neukirchener Kinder- und Jugenddorf:
» Hier können Sie die Informationen zur Therapeutischen Interventionsgruppe (TIG) für sexuell grenzverletzende Jungen als PDF-Datei herunterladen.
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