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Wohngruppen Kreis Wesel - Zielgruppe

In den Wohngruppen können Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende mit geistigen, schweren und schwerstmehrfachen Behinderungen sowie autistischen Fixierungen aufgenommen werden.

Die mit unterschiedlichen Behinderungsformen verbundenen individuellen Betreuungserfordernisse werden konzeptionell und organisatorisch berücksichtigt.
Für die pädagogische, pflegerische und psychotherapeutische Begleitung steht ein multiprofessionelles Team von Mitarbeitenden zur Verfügung, das mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen Rechnung trägt.
Für die inhaltliche Arbeit und das Zusammenleben in den Häusern ist das Prinzip der „Durchmischung“ von großer Bedeutung: In allen Wohngruppen werden Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Behinderungsformen und Ausprägungsgraden betreut, so dass in einer bunten Vielfalt mit einander gelebt und gelernt wird.

In drei baulich angepassten Wohnhäusern, jeweils mit großen Gärten, werden 8 bzw. 9 Kinder und Jugendliche ab dem ersten bis etwa zum 20. Lebensjahr von pädagogisch und pflegerisch ausgebildeten Personal betreut sowie heiltherapeutisch und medizinisch versorgt.

1996 und 2000 wurden für die besonderen pflegerischen und physiotherapeutischen Belange schwerstmehrfach behinderter Kinder und Jugendlicher, die vielfach auch auf einen Rollstuhl angewiesen sind, vier weitere Wohngruppen neu erbaut.
Dort stehen jeweils 8 Plätze zur Verfügung. Aufgrund der barrierefreien Bauweise können hier auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit komplexen bzw. Schwerstmehrfachbehinderungen aufgenommen werden wie bspw. auch Kinder und Jugendliche im Wachkoma.

1998 wurde der Verbund um eine sogenannte „Clearinggruppe“ ergänzt.
Diese ist spezialisiert auf die Aufnahme von geistig und schwerstmehrfach behinderten Säuglingen und Kleinkindern und komplettiert damit das konzeptionelle Netz der Wohngruppen.

 

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