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Bundesweiter Ausbau von Familienhilfen verabredet

„Marte-Meo-Bewegung“ gegründet

(Neukirchen-Vluyn, 9. Dezember 2008). Marte Meo, ein Video-Trainingsprogramm zur Entwicklungsförderung in der Kindererziehung, soll nach Willen seiner Initiatoren noch mehr Verbreitung finden. Ende November trafen sich unter der Moderation der Niederländerin Maria Aarts mehr als 20 Supervisoren und Verantwortliche in der Akademie Klausenhof in Hamminkeln und gründeten die deutsche „Marte-Meo-Bewegung“ mit fünf Regionalgruppen.

Marte Meo (lat.: aus eigener Kraft) wurde in den 1970er Jahren von Maria Arts entwickelt. Alltägliche Situationen in Familien, in Kindergärten und Schulen werden per Video aufgezeichnet und anschließend gemeinsam besprochen. So wächst die Vorstellung, welches Verhalten der Kinder entwickelt und gestärkt werden muss, um Lösungen bei Erziehungsproblemen zu finden. Der Neukirchener Erziehungsverein ist mit seiner Fortbildungsakademie auch Ausbildungsstätte für Marte-Meo-Therapeuten und setzt die Methode am Niederrhein in vielen Familienzentren und im Rahmen der aufsuchenden Familientherapie ein. An der Gründungsversammlung nahmen für den Erziehungsverein Klaus Biedermann, Geschäftsbereichsleiter Ambulante Hilfen und die Supervisorin Christine Drawert teil. In ganz Deutschland gibt es rund 500 lizensierte Marte-Meo-Supervisoren und Therapeuten.

 

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