Mittwoch, 10. März 2010

Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe. (Johannes 13,15)

Wie oft habe ich schon jemandem etwas zu erklären versucht, nur um am Ende kapitulierend auszurufen: "Komm, ich zeig dir, wie es geht!" Vieles lässt sich leichter erklären, wenn man es vormachen kann. In unserem Abschnitt heute gibt Jesus uns ein sehr praktisches Beispiel dafür, wie seine Nachfolger sich verhalten sollen und was sie von sich halten sollen. Jesus hatte seinen Jüngern die Füße gewaschen. Er, der Meister, wusch die verschwitzten und dreckigen Füße seiner Schüler. Und damit stellt Jesus ihre und auch unsere Rangordnung auf den Kopf: Das Größte ist nicht das große Geld, sondern die Hilfe für einen anderen. Das Größte ist die Liebe, die ganz unten beginnt und sich für nichts zu schade ist. Jesu Beispiel zu folgen, ist so wichtig. Wie viele Menschen können ihre Füße nicht mehr rühren, haben sich aufgegeben, sind ganz unten gelandet. "Ein Beispiel habe ich euch gegeben", sagt Jesus. Hoffentlich macht es Schule.(Schu-B)

Aufschlag für Gott

Andrea Jaeger hatte alles: Erfolg, Geld, Ruhm, schließlich war sie einmal Nr. 2 auf der Weltrangliste der besten Tennisspielerinnen. Sie lebte in Fünf-Sterne-Hotels, ihr Konto wuchs längst über den Millionenbereich, aber sie war unendlich einsam. Mit 19 wurde sie nach mehreren Schulteroperationen zur Sportinvalidin. Da fiel ihr ein, dass sie einmal ein Spielwarengeschäft leer gekauft und alles zu krebskranken Kindern ins nächste Kinderkrankenhaus gebracht hatte: "Die Kinder haben vor Freude geweint, und ich habe ihre von der Chemotherapie kahlen Köpfe gestreichelt und mitgeweint." 1990 gründete sie die Silver Lininig Foundation, eine Stiftung, die krebskranken Kindern Herzenswünsche erfüllt und ihnen zur besten medizinischen Versorgung verhilft. Ihr Herz hat sie Jesus gegeben. Heute lebt sie als Nonne. Sie weiß: "Gott hat mich in sein Team gerufen."
*

 

Seitenanfang