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Neukirchener Kalender 2017

Sonntag, 23. April 2017

Du hast meine Seele vom Tode errettet. (Psalm 116,8)

Ein Psalm, der mit einer Liebeserklärung anfängt! "Ich liebe den Herrn, denn er hört die Stimme meines Flehens" (V. 1). Ja, wie oft habe ich das in meinem Leben erfahren dürfen! Gott erhört die Stimme meines Flehens nicht immer so, wie ich es mir gewünscht habe, aber am Ende doch immer so, dass es richtig war. Wie viele Menschen rufen zu Gott um Hilfe! Und wie können Menschen mit dem Leben fertig werden, die nicht zu Gott rufen, weil sie nicht wissen, dass Gott sie hört, oder weil sie das nicht wissen wollen? Was für ein Privileg ist es, wenn man weiß, dass Gott hört und wenn man dann sagen kann "Du hast meine Seele vom Tode errettet" (V. 8).

Kein Leben ist ohne Schwierigkeiten, kein Mensch lebt, ohne Angst oder Sorgen zu haben. Das gehört zu unserem Leben dazu. Aber auch das Wissen, dass Gott die Stimme unseres Flehens hört, kann zu unserm Leben gehören - wenn wir das Angebot des liebenden Gottes annehmen. (Fr-B)

Beben und Beten

Vor fast genau zwei Jahren bebte in Nepal die Erde. Das war das schlimmste Erdbeben seit mehr als 80 Jahren! Wir waren im Gottesdienst und hörten auf die Predigt, als die Wände wankten und die Lampen an der Decke schaukelten. Einige Menschen standen auf und riefen Gott um Hilfe an. Aber es gab keine Panik, keine Hektik. Wir lebten! Und das Kirchengebäude war kaum beschädigt. Später gingen meine Freundin Tuleshwari und ich nach Hause. Wir gingen Hand in Hand, und leise sangen wir ein Danklied. Wir begegneten Hunderten Menschen, die schrien und auf die Straße rannten. Einige Häuser waren zusammengefallen. Die Menschen hatten Angst. Und wir zwei alten Frauen, meine Freundin und ich, wir gingen ruhig durch das Chaos, ganz in dem Bewusstsein, dass unser Leben in Gottes Hand ist. Wir fühlten uns trotz Chaos und Desaster geborgen. Das war ein sehr starkes Erleben der Geborgenheit in Gott.

Tipp:

ERNST J. CHRISTOFFEL (4.9.1876 - 23.4.1955):
Schon früh wird er von der Not der Blinden im Orient angerührt. 1908 beginnt er die Arbeit in der Ost-Türkei, nach dem Ersten Weltkrieg in Persien. Doch der Zweite Weltkrieg setzt der Arbeit ein Ende. Danach beginnt Christoffel - mit fast 75 Jahren - 1951 noch einmal die alte Arbeit in Isfahan / Iran aufzubauen. Heute ist der augenärztliche und missionarische Dienst der Christoffel-Blindenmission auf vier Kontinenten aktiv.

Bibellese:

Psalm 116
Epistel: 1.Petrus 1,3-9
Evangelium: Johannes 20,19-29
Predigt: Johannes 21,1-14

Lied:

Ich steh in meines Herren Hand
[EG 374 GL 473 ErG (674)]



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