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Neukirchener Kalender 2019

Sonntag, 21. Juli 2019

HERR, dein Wort bleibt ewiglich, so weit der Himmel reicht. (Ps 119,89)

Nicht nur Gott ist ewig, sondern auch das Wort, das er spricht. Durch seine ewigen Gesetze – seien es die Naturgesetze der Schöpfung oder seine Gebote zum Zusammenleben der Menschen – spricht Gott zu seinen Geschöpfen und offenbart sich uns. Gottes Gesetze sind wie er selbst: Sie sind ewig. An seinen Ordnungen können alle sehen, dass es einen ewigen Gott gibt. Der ganze Psalm 119 ist im Grunde ein Loblied auf Gottes Ordnungen, die in immer neuen Varianten besungen werden. Gottes Gesetz gibt uns einen Halt, wenn alles zu versinken droht (V. 92). Auch die Schöpfung bleibt bestehen, weil sie Gottes Ordnungen spiegelt (V. 91). So soll alles Gott dienen, damit alle Welt Gott erkennen und loben kann.
Wer sich Gott dann immer noch nicht zuwenden mag, weil ihm Gottes Ordnungen zu abstrakt, zu tot sind, für den wurde an Weihnachten das Wort Mensch, damit es bei uns wohne und lebendig werde (vgl. Joh 1,14). (Es-B)

Ein blasser Schimmer – für immer?

„Gott ist tot. Aber er hat ein gewaltiges Lebenswerk hinterlassen.“ Diesen Witz las ich in einer Berliner Szenezeitschrift. Passt er nicht gut zu der häufig vertretenen Meinung: „An Gott glaube ich nicht, aber die Zehn Gebote sind schon wichtig“? Erinnert man sich dabei an die sozialen und kulturellen Leistungen des Christentums? Spricht man den Geboten damit nicht auch eine universelle und zeitlose Gültigkeit zu? Gott selbst aber sei tot bzw. nur in der Fantasie einiger Ewiggestriger vorhanden.
In diesem Zusammenhang ist mir der Anfang des heutigen Abschnittes aus Psalm 119 besonders wichtig: „Herr“. Das ist ein Ruf zum lebendigen Gott. Er ist da, und er ist auch für mich da, egal in welcher Situation ich mich befinde. Seine Gegenwart ist entscheidender als seine Gebote. Daher kann man erwidern: „Gott lebt, und sein Lebenswerk hat gerade erst begonnen.“

Tipp:

ERSTE MONDLANDUNG (21.7.1969):
Nach drei Tagen erreichte Apollo 11 am 19. Juli eine Umlaufbahn um den Mond. Die Landekapsel setzte am 20. Juli auf dem Erdtrabanten auf. Neil Armstrong betrat am 21. Juli als erster Mensch den Mond. Er sagte: „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit.“ – Schon Psalm 8 jubelt, dass Gott dem Menschen auch den Mond unter die Füße getan hat (V. 4 und 7). Dieses Ereignis ist heute 50 Jahre her.

Bibellese:

F: Ps 119,89–96 Ep: 1Kor 1,18–25 Ev: Lk 5,1–11 P: Mt 9,35–10,10

Lied:

Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort
[EG 193 GL 165 ErG 255]



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