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Wort für die Woche

16. Woche | Ostersonntag – 16. April 2017

Endlich Ostern! Endlich Feiern! Endlich Freude!

Vorbei das Fasten und die Sieben Wochen ohne. Vorbei die Passion Jesu und sein Leidensweg. Vorbei der Blick auf Qualen und Kreuzestod. Endlich der Sieg über Sünde, Tod und Teufel. Endlich die feste und bleibende Hoffnung auf das Leben danach, auf das Ende von Tränen, Leid, Klage und Sterben. Doch es ist ein Weg dorthin!
Die Frauen, die zum Grab Jesu früh aufgebrochen waren, gehen auch einen Weg, nicht nur zum Grab, sondern bis sie zur Freude gelangen.

Er beginnt auch mit einem „Endlich“. Denn endlich ist der Sabbat vorbei und sie können dem toten Jesus die letzte Ehre erweisen und ihn versiegeln, auch die Erinnerung an ihn. Aber dazu kommt es nicht. Etwas passiert vorher, das alles erschüttert: die Erde, die Grabwächter, die Frauen selbst. Das Grab steht offen und Jesus liegt nicht mehr darin. Was da wie geschehen ist, entzieht sich aller Beschreibung. Ein Geheimnis, das wir nicht erklären können. Das löst auch nicht sofort Freude und Begeisterung aus, eher Furcht und Erschrecken. Gottes Handeln erschüttert oft erst und stellt bisherige Erfahrungen und Erwartungen auf den Kopf, um uns für etwas Neues zu öffnen.

Die Botschaft des Engels bereitet das vor: „Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“ Sie sollen sich selbst überzeugen im leeren Grab und dann sich beeilen, davon denen zu erzählen, die mit ihm früher unterwegs waren. Und als sie losrennen, halb erschrocken, halb froh, begegnen sie schließlich dem, der alle Zweifel wegräumt: der lebendige Jesus. Doch nicht er ist das Ziel ihres Weges, sondern die, die von dem Lebendigen erfahren werden.
Seit Ostern gibt es – endlich - ein Happy End. Jeder Hollywoodstreifen leitet sein gutes Ende davon ab. Auch wenn wir noch nicht da sind, auch wenn wir noch vieles ertragen müssen und oft den Horizont aus dem Blick verlieren. Seit Ostern steht der feste Glaube: Es geht gut aus! Das Beste kommt noch.

Davon muss man weitersagen. Wenn wir wirklich glauben, dass die paar Jahrzehnte hier auf Erden nicht das höchste der Gefühle sind, sondern dass da noch was kommt, das alle Vorstellungen übersteigt, dann muss diese Botschaft immer wieder bekannt gemacht werden, ob sie gewollt ist oder nicht. Deswegen sendet Jesus nach seiner Auferstehung. Er sendet eigentlich dauernd und jeden, dem er erscheint! Er sendet Maria Magdalena und die „andere Maria“, er sendet die 12 Jünger, er sendet die nächsten Apostel, er sendet einen Paulus und er sendet uns!

Predigttext für den Sonntag

Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria von Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Die Wachen aber erschraken aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat; und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern, dass er auferstanden ist von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen. Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen.

Matthäus 28,1-10



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