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Wort für die Woche



26. Woche | Johannis – 24. Juni 2018

Marathon zu Gott

Ich habe ein Ziel, nämlich die Teilnahme an einem Halbmarathonlauf. Das sind 21,0975 km auf den Straßen der Stadt. Um das Ziel zu erreichen, bin ich täglich gelaufen. Zur Vorbereitung solch eines Laufes gehört auch der Verzicht auf Süßigkeiten und Alkohol. Das gelingt leicht, weil das Ziel klar vor Augen steht. Der Lauf bis zu Kilometer 15 war prima. Dann wurden die Beine schwer und es kostete immer mehr Überwindung, ein Schritt nach dem anderen zu tun. Dann mitten auf der Straße folgende Botschaft mit Kreide geschrieben: Nur noch 3 Kilometer, dann gibt es wieder Schokolade und Wein. Ich musste schmunzeln und konnte meine letzten Kräfte mobilisieren, um das Ziel zu erreichen. Im Ziel Erschöpfung und pure Freude: Mein Laufziel habe ich erreicht.
Durch die Taufe bekommt das Leben ein Ziel: Mache dich auf den Weg zu Gott. Lerne ihn kennen, besonders durch die lebendige Beziehung zu Jesus Christus. Er hat uns Gottes Liebe durch sein einmaliges und glaubwürdiges Leben gezeigt. Jesus ist der Wegweiser zu Gott. Das geht nicht einfach so. Da ist tägliches Training nötig, um Gott einen Platz im Leben zu geben. Es gibt so vieles, was davon ablenkt oder auch Verunsicherung auslöst. So manche Entscheidung, die getroffen wird, führt näher zu Gott oder lässt die Distanz wachsen. Die Gottesbeziehung lebendig halten, ist tägliche Herausforderung.

Die frohmachende Botschaft des Weges lautet: Du kannst werden, wie Gott dich gedacht hat. Jeder Mensch hat seine ganz eigene Bestimmung. Johannes der Täufer wurde seine Bestimmung schon in die Wiege gelegt. In der Bibel heißt es sinngemäß: Gott wird ihm eine große Aufgabe übertragen. Als erwachsener Mann spürt er seine Bestimmung und lebt sie.

Diese Frage richtet sich an jeden Menschen: Welche Bestimmung, welches Lebensziel hast du? Und bist du auch bereit, auf etwas zu verzichten, um das Ziel zu erreichen? In der Ferne das Ziel: Die Rettung der Seele, sprich, so zu werden, wie Gott mich geschaffen hat. Das Ziel, Gott immer näher zu kommen, immer mehr zu werden, wie Gott sich mich gedacht hat, bleibt ein Leben lang ein großes Ziel. Dieser Weg ist länger als der Halbmarathon. Doch der Weg dorthin kann uns mit Freude erfüllen, unaussprechlicher Freude. Freude, die ein Leben lang andauert.

Predigttext für den Sonntag

Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit. Nach dieser Seligkeit haben gesucht und geforscht die Propheten, die geweissagt haben von der Gnade für euch, und haben geforscht, auf welche und was für eine Zeit der Geist Christi deutet, der in ihnen war und zuvor bezeugt hat die Leiden, die über Christus kommen sollten, und die Herrlichkeit danach. Ihnen ist offenbart worden, dass sie nicht sich selbst, sondern euch dienen sollten mit dem, was euch nun verkündigt ist durch die, die euch das Evangelium verkündigt haben durch den Heiligen Geist, der vom Himmel gesandt ist, – was auch die Engel begehren zu schauen.

1.Petrus1, 8-12



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