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Monatsspruch

Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.

Jakobus 1,19

Die einen fahren vor Zorn aus der Haut. Die anderen springen vor Glück in die Luft. Klar, kann keiner immer lachen wie die Sonne, und selbst das ist nicht garantiert. Aber so zu sein, wie wir sind, das zu sagen, was wir denken, so zu tanzen oder zu toben, wie uns zumute ist, das ist gesund und geboten. Das muss gebremst, gestoppt, gemäßigt werden? Alles schön bedächtig und bedeckt? Was soll das? Alles bewegt sich immer schneller. Hochgeschwindigkeitszüge sind Alltag, sogar Überschallflüge wird es bald wieder geben. An der Börse werden Milliardenwerte in Lichtgeschwindigkeit gehandelt. Schnell und immer schneller soll sich die Welt drehen. Das sagt auch die Bibel. Vor allem, wenn es sich ums Zuhören dreht. Schneller als jeder Gedanke ist Gottes Wort in unseren Herzen. Schneller als jeden Schall hören wir von Konflikten und Konditionen, die verstören und zerstören. Gute Gelegenheiten gibt Gott, damit wir hören, zuhören, hinhören – und vielleicht auch aufhören, uns taub zu stellen. Keine vorschnelle Antwort und keine überschnelle Lösung brauchen wir. Manches braucht Zeit, manches sogar viel Zeit. Aber genau und gezielt hören wollen wir, wenn Gott redet und die Not schreit. Keine Zeit zum Zorn, keine Zeit zum Zuschlagen, keine Zeit zum Zurückzahlen brauchen wir, aber Luft und Lust zum Aufatmen oder Aufspringen wollen wir uns schenken lassen und weiterschenken. Langsam wird es Zeit, sich für die wichtigen Dinge Zeit zu nehmen.



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