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Monatsspruch

Gott spricht: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.

1. Mose 9,13

Ein Bogen in den Wolken? Macht denn Gott einen großen Bogen um unsere Welt, einen ganz weiten, oben im Himmel? Grund genug hätte er. Doch das totale Aus für alles Leben und alle Zukunft ist nicht vorgesehen, auch nicht nach der archaischen Sintflut und auch nicht nach einer täglichen Sündenflut. Nein, Gott spannt einen Bogen, ziemlich fragil aber stabil, verlässlich und verbindlich. Der Bogen ist wie eine Bretterbrücke in luftiger Höhe, schwingend, schwindelerregend. Er wird auch nicht nur bei Regen gebogen. Er ist Gottes lichtes und liebevolles Zeichen. Ja, der Bund Gottes ist bunt, lauter Versprechen, liebevolles Vertrauen und letztgültige Vergebung hat Gott hineingewoben. Dieser Bund ist eben nicht von Menschen gemacht oder von Frommen erdacht. Er ist Gottes Antwort, ausschließlich. Auf die ungebremste Zerstörungswelle die den Planeten überflutet mit Angst und Aberglauben, Hass und Hunger, mit Gier und Gleichgültigkeit reagiert Gott nicht wieder mit Vernichtung, sondern mit Versöhnung.
So wie der Regenbogen an das Ende des Weltendes erinnert, so ist der Himmel das Ende des Todes. Unser Lebensweg ist voller Fallen, damit wir in die Tiefe fallen, voller Nägel, die uns wund ritzen. Aber den Weg muss keiner allein gehen, der den unsichtbaren Seilen der Liebe Gottes vertraut. Die Verbindung mit Gott reißt nicht ab. Gottes Güte gilt. Gottes Gnade zählt. Gottes Geduld trägt – immer.



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