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Monatsspruch

Sät Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflügt ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!

Hoesa 10,12

Hier sprießt nichts mehr! Hier lebt nichts mehr! Kraftlose Krumen, aussichtsloser Acker! Gerechtigkeit bröselt durch Amtsstuben und Amtsgerichte. Die Enttäuschung vieler über eine staubige Rechtsstaatlichkeit ist so endlos wie der Blick zum Horizont. Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin aus der DDR, sagte mal: „Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat.“ Und der zielt auf das Recht, fühlt sich aber für Gerechtigkeit nicht zuständig. Immerhin ist das allgemeine Recht für alle schon wie eine Kartoffel auf dem Acker der Geschichte – auch wenn sie keinen satt macht. Diktatoren aller Himmelsrichtungen pfeifen ihr hämisches Spottlied darauf und biegen sich alles zu Recht. Schon Hosea kannte diese Masche. Statt die Saat eines guten Miteinanders zu säen, wurde immer wieder Gewalt, Gleichgültigkeit und Gier gesät. Mal richtig umgraben, müsste man! Pflügen, bis der Mistgestank angemaßten Rechts zum Dünger für eine neue Welt wird. Es könnte allerdings sein, dass dabei auch Disteln und Dornen der eigenen Rechtschaffenheit unter den Pflug geraten. Gerechtigkeit ist ein Glücksbegriff, ein Sehnsuchtsort, eine Leuchtspur. Gott macht sie zum Greifen nah – als Geschenk. Wie ein Landregen ein dürres Feld zum Leben erweckt, so wird Gottes Gerechtigkeit verweigerte Güte und verkrampfte Ängste erweichen. Denn die Ernte der Gerechtigkeit ist nicht die weiße Weste, sondern ein Himmel voll Herzlichkeit und Herrlichkeit – Liebe!



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