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Monatsspruch

Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.

Hesekiel 37,27

Ist hier das Wohnen eine Wonne? Grün ist ja schon einmal die Aussicht, zumindest nach oben und unten. Aber ob mir die Leute oben oder unten grün sind? In so einem Massen-Quartier bleib ich doch lieber bei mir! Die Tür wird zum wichtigsten Einrichtungselement. Ich mache dicht, schließe ab. Ich genieße meine eigenen vier Wände. Genau richtig, um die Lebenslasten loszulassen und den Alltagsärger abzuwerfen. Das stimmt. Doch das reicht nicht. Ich brauche den Blick ins Freie und den Schritt über die Schwelle genauso. „Wohnst du noch oder lebst du schon?“, fragt mich nicht nur das Möbelhaus. Das muss ich mich immer wieder selber fragen. Für Gott ist die Sache klar. Er will wohnen, damit ich lebe, mit einer Tür, die abschirmt, und mit Fenstern, die ins Freie blicken. Dabei ist das völlig unfassbar. Die Religionen der Welt haben ihren Göttern eindrucksvolle Tempel errichtet, mit Mirakel und Minarett, mit Glitzer und Glamour. Gott liebt aber einen anderen Komfort. Er wohnt unter mir, auch wenn ich denke, schon ganz unten zu sein. Er wohnt bei mir, auch wenn ich meine, dass es keiner mit mir aushält. Er plant eine Wohngemeinschaft mit seinen Leuten. Das Zelt Gottes war eine Wüstenerinnerung für Israel. Das war lange her. Der Tempel Gottes war der Sehnsuchtsort für Gottes Volk. Der ist weit weg. Doch Gott ist direkt hier. Er wohnt mit uns zusammen in unserem Leben – Haustür an Haustür, Herzenstür an Herzenstür.



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