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Blaue Flecken an Armen und Beinen, Striemen auf dem Rücken, Prellungen und Knochenbrüche. Von der seelischen Verletzung gar nicht zu sprechen. Was kann, was muss ein neunjähriges Kind alles aushalten? Zum Glück wurden Nachbarn aufmerksam, handelten und brachten Max damit in Sicherheit.

Heute lebt Max in einem neuen Zuhause, das ihm Sicherheit und Geborgenheit gibt. Denn seine eigene Familie kann ihm das nicht bieten. Seit ein paar Monaten lebt er in einer Wohngruppe im Comenius-Haus in Doberlug-Kirchhain. Gemeinsam mit fünf anderen Kindern im Alter von sechs bis vierzehn Jahren teilt sich Max die großzügig geschnittene Wohnung. Ein eigenes kleines Zimmer, eine große Wohnküche, ein Spielzimmer. Hier fühlt sich Max wohl, ange-nommen und verstanden. Erzieher, Sozialpädagogen und Therapeuten kümmern sich liebevoll rund um die Uhr um ihn.
Das war nicht immer so. Der Vater von Max hat die gesamte Familie mit den vier 
Geschwistern tyrannisiert, war gewalttätig gegenüber Mutter und Kindern.

Die traumatischen Erlebnisse beeinflussten seine schulischen Leistungen in erheblichem Maße. Er hatte hohe Fehlzeiten und kaum Freunde. Nach Hause mitbringen konnte er seine Spielkameraden nie. Geborgenheit und Anerkennung kannte er nicht.

Tagsüber war Max unausgeglichen und impulsiv. In der Nacht schlief er schlecht, war häufig wach, hatte Albträume und ab und zu passierte ihm ein „Missgeschick ins Bett“. Wenn er laute Männerstimmen hörte, lief er weg. Sie machten ihm Angst. Das Comenius-Haus bietet Max ein Zuhause, einen sicheren Ort, an dem er leben kann. Hier kann er therapeutische pädagogische Hilfe bekommen. Im Snoezelenraum der Einrichtung kann Max loslassen und die Anspannung des Tages ablegen. Sein handwerkliches Geschick wird in der kleinen Werkstatt gefördert. Die Ergebnisse stellt er sich oft in sein Zimmer und zeigt sie stolz, wenn je-mand zu Besuch kommt. Auch in der Schule geht es bergauf.

Im Comenius-Haus schaffen die Betreuer des Paul Gerhardt Werkes einen sicheren Ort, den die Kinder oft jahrelang vermisst haben oder nie kannten. Unser Auftrag ist es, Kindern eine Zukunft zu geben, sie zu stärken, ihnen Halt, Liebe und die bestmögliche Förderung zu geben.

WAS HABEN WIR VOR
Mit Ihrer Spende schaffen wir Angebote, die von den Leistungsträgern nicht oder nur zum Teil finanziert werden: Ausstattung der Therapieräume, Gestaltung des Außengeländes, freizeitpädagogische Materialien.










Sollte dieses Projekt durch Spendeneingänge vollständig finanziert sein, behalten wir uns vor, überschüssige Spendengelder in ein artverwandtes Projekt zu investieren.



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