

Unser Ansatz
Ganzheitlich begleiten. Selbstwirksamkeit stärken. Teilhabe ermöglichen.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch mit seiner einzigartigen Lebensgeschichte, seinen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Grenzen. Unser heilpädagogisches und therapeutisches Handeln versteht sich als ganzheitliche Begleitung, die sowohl Körper als auch Geist und soziale Lebenswelt berücksichtigt.
Wir unterstützen unsere Klientinnen und Klienten darin, ihre eigenen Potenziale zu entdecken, ihre Selbstwahrnehmung zu stärken und neue Handlungsspielräume zu erproben. Ziel ist es, Selbstvertrauen, Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu fördern.


Für wen ist FiT da?
Der FiT richtet sich an Menschen mit Behinderung oder seelischer Beeinträchtigung, die Unterstützung in ihrer Entwicklung, Kommunikation oder Alltagsgestaltung wünschen – unabhängig vom Alter. Unsere Begleitung erfolgt in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Lebensumfeld und eingebunden in die bestehenden Hilfestrukturen des Erziehungsvereins.
Unsere Arbeitsweise
Wir arbeiten mit unterschiedlichen Methoden, angepasst an die individuellen Bedürfnisse:
- Psychomotorik, Bewegung und Wahrnehmung
- Kreativ- und Musikangebote
- Entspannungstechniken, Körperarbeit und Biografiearbeit
- Traumapädagogische und tiefenpsychologische Gesprächsimpulse
- Unterstützte Kommunikation z. B. mit Piktogrammen oder Tablets
Dabei geht es nicht nur um Förderung, sondern auch darum, Freude zu erleben, Grenzen zu spüren und sich selbst in verschiedenen Ausdrucksformen zu begegnen.
Zu unserem Angebot gehört die Eingangsdiagnostik. Hier gibt uns die systemische, ganzheitliche Haltung den Rahmen.
Neben der Anamnese über die Biografie Arbeit, berücksichtigen wir nicht nur das kognitive Alter und das biologische Alter eines Menschen, sondern auch das emotionale Alter. Nach A. Dosen und Tanja Sappok ist gerade diese Säule und die mitunter stark auseinandergehende Entwicklung der drei Bereiche eine Ursache für Beschwerden und Hindernisse bei der Bewältigung der Anforderung des Lebens.
Die Eingangsdiagnostik wird unter Anwendung von standardisierten und systemischen Testverfahren, sowie heilpädagogischen Diagnosestandards durchgeführt und dient dazu, den individuellen Förder- und Therapiebedarf zu ermitteln. Z.B. Bellers, SEED, SOPD, Genogrammarbeit, Skulpturarbeit, Strukturanalyse, Familienbrett, Time Line, Biographiearbeit, systemische Zusammenführung der Diagnosen.
Teamgespräche / Familien- und Elterngespräche mit dem Schwerpunkt therapeutischer Fragestellungen können nach Bedarf und Indikation in Anspruch genommen werden.


Ziel
Unser Ziel ist es, Erleben zu ermöglichen – mit Mut, Neugier und Vertrauen. Dazu gehören:
- Wahrnehmung stärken – mit kreativen, musikalischen und körperorientierten Impulsen
- Selbstbild entwickeln – durch Ausdruck, Rückmeldung und Erfahrung
- Beziehungen gestalten – durch gemeinsame Aktivitäten, Bewegung und Kommunikation
- Kommunikation ermöglichen – auch mit Hilfsmitteln der Unterstützten Kommunikation
Wir möchten Menschen darin bestärken, ihre eigenen Stärken zu entdecken, selbstwirksam zu handeln und in ihrer Individualität gesehen zu werden – mit Raum für Entwicklung, Sicherheit für Begegnung und Vertrauen in ihre eigene Kraft.
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
Neben der Einzel- oder Gruppenarbeit bieten wir freizeitpädagogische und erlebnispädagogische Angebote, die gezielt gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.
Alle Angebote fördern nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch das soziale Miteinander, das Selbstbewusstsein und die aktive Teilnahme am Leben in der Gesellschaft.
- Reduzierung von Angst vorm Wasser als Einzelfallbetreuung oder in der Kleingruppe
- Bewegung im Wasser, Entspannung und Massage im Wasser, Wassergymnastik und Schwimmen
- Seepferdchen Abzeichen
Laufen, Walken, Ballspiele zur Prävention und Behandlung von Krankheitssymptomen, Stessbewältigung und aktive Entspannung, Stärkung des Herz- und Kreislaufsystems, …
Förderung der motorischen Fähigkeiten, Erlangung von verkehrssicherem Verhalten auf öffentlichen Straßen, Förderung des sicheren Umgangs mit dem Fahrrad, Erlernen des Radfahrens, Kennenlernen des Wohnumfeldes, …
Wie z.B. Nachtwanderungen, Kanufahrten, Klettern, Picknick in der Natur, Schlittenfahren im Winter etc.
Wie z.B. ausgesuchte Theater- und Museumsbesuche, Besuch sowie Teilnahme von/an sportlichen und kulturellen Angeboten.
Teilhabe am Gesellschaftlichen Leben, Möglichkeit der Umsetzung von selbstbestimmten individuellen Interessen und Fähigkeiten.
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