Johannes 5,41 Kalenderspruch vom 22.07.2026
Jesus spricht: Ich nehme nicht Ehre von Menschen an.
Was macht Jesus glaubwürdig? Schon zu seinen irdischen Lebzeiten wurde Jesus immer wieder massiv infrage gestellt. Damals bezeugten aber Johannes der Täufer und auch die Wundertaten Jesu, dass Jesus tatsächlich Gottes Sohn ist. Hinter diesen frühen Zeugen steht dabei der größtmögliche denkbare Garant: Gott selbst, der Vater im Himmel. – Wir Heutigen können Johannes den Täufer und die Augenzeugen der Taten Jesu nicht mehr selbst befragen. Aber es bleibt uns das Neue Testament als Quelle dafür, dass Jesus Gottes Sohn ist. Jesus nennt uns auch den Schlüssel, der uns diese Erkenntnis in der Bibel aufschließt: Die Wahrheit des Glaubens lässt sich nicht mit solchen Mitteln beweisen, die menschliche „Ehre“ einbringen könnten. Aber wer die Liebe Gottes erfährt (V. 42), der findet Jesus in den Schriften und der findet in ihm das Leben. Wer auf Jesus schaut, sieht und erkennt Gott selbst.
LESETIPP:
Simon Edwards: Ich denke, also glaube ich? Was dem Leben Bedeutung gibt. 240 S., geb., 20,00 € (SCM R.Brockhaus). – Wie lassen sich heute die großen Fragen des Lebens bzw. nach dem Sinn des Lebens beantworten? Anhand seiner eigenen Lebensgeschichte stellt Simon Edwards den Werten des Zeitgeists den christlichen Glauben gegenüber und zeigt, warum Glaube die menschliche Suche nach Sinn und die Logik zu befriedigen vermag.
F: Johannes 5,31–47 · K: Sacharja 8,9–17
Herr, dein Wort, die edle Gabe
