Wochenspruch

Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Johannes 1, 16

Gebet

HERR Jesus Christus, wir danken DIR für Deine weihnachtliche Gnadenfülle. Wir bitten DICH, lass uns täglich dafür kämpfen, dass sie uns nicht wertlos wird. Gib, dass sie uns immer die Gnade Deiner teuren Liebe bleibt.

Amen

2. Sonntag nach Epiphanias | 18. Januar 2026

Gnade - aber nicht billig

Autor: Pfarrer Burkhard Hotz

Für mich sind die Wochensprüche wichtige programmatische Bibelworte. Und häufig sind sie auch echte Schlüssel zum Verständnis der sechs verschiedenen Bibeltexte, die dem jeweiligen Sonntag zugeordnet sind. Wenn wir uns das nun für unseren 2. Sonntag nach Epiphanias anschauen, dann können wir folgendes erleben: Der Wochenspruch aus dem Anfang des Johannesevangeliums ist noch ganz erfüllt vom Gnaden-Glanz des Weihnachtsfestes, von der Herrlichkeit des Sohnes Gottes, der für uns Mensch wurde. Und aus dieser göttlichen Gnadenfülle dürfen wir leben…

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Predigtext für den Sonntag

1 Dies ist das Wort, das der HERR zu Jeremia sagte über die große Dürre: Juda liegt jämmerlich da, seine Städte verschmachten. Sie sinken trauernd zu Boden, und Jerusalems Wehklage steigt empor. 3 Die Großen schicken ihre Diener nach Wasser; aber wenn sie zum Brunnen kommen, finden sie kein Wasser und bringen ihre Gefäße leer zurück. Sie sind traurig und betrübt und verhüllen ihre Häupter. 4 Die Erde ist rissig, weil es nicht regnet auf das Land. Darum sind die Ackerleute traurig und verhüllen ihre Häupter. 5 Selbst die Hirschkühe, die auf dem Felde werfen, verlassen die Jungen, weil kein Gras wächst. 6 Die Wildesel stehen auf den kahlen Höhen und schnappen nach Luft wie die Schakale; ihre Augen erlöschen, weil nichts Grünes wächst. 7 Ach, HERR, wenn unsre Sünden uns verklagen, so hilf doch um deines Namens willen! Denn unser Ungehorsam ist groß, womit wir wider dich gesündigt haben. Du bist der Trost Israels und sein Nothelfer. Warum stellst du dich, als wärst du ein Fremdling im Lande und ein Wanderer, der nur über Nacht bleibt? 9 Warum bist du wie einer, der verzagt ist, und wie ein Held, der nicht helfen kann? Du bist ja doch unter uns, HERR, und wir heißen nach deinem Namen; verlass uns nicht! 

                                                                       Jeremia 14, 1(2)3-4(5-6)7-9