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Neukirchen Vluyn, 05.04.2022

Diakonie RWL startet Sozial-O-Mat zur Landtagswahl

Foto: Diakonie RWL

Sechs Wochen vor der Landtagswahl startet das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) heute den Sozial-O-Mat für Nordrhein-Westfalen. Rund 13 Millionen Wahlberechtigte sind am 15. Mai aufgerufen, ihre Stimme abzugeben – mit dem Sozial-O-Mat können sie spielerisch testen, welche Positionen die Parteien zu gesundheits- und sozialpolitischen Fragen haben und welche Partei am besten zur eigenen Meinung passt. Zu erreichen ist das Wahltool unter www.sozial-o-mat-nrw.de

Zentrale Fragen zur Gesundheits- und Sozialpolitik
„Mit dem Sozial-O-Mat möchten wir allen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, sich interaktiv mit Themen auseinanderzusetzen, die wir als zentral für diese Wahl erachten", sagt Kirsten Schwenke, Juristischer Vorstand der Diakonie RWL. Sollten die Kita-Beiträge für alle Eltern entfallen? Wie können wir Geflüchtete bestmöglich integrieren? Wie viel darf ein Platz im Pflegeheim kosten? Und bis wann sollte NRW aus der Kohleverstromung aussteigen? Zentrale Fragen wie diese zur Gesundheits- und Sozialpolitik stellt der Sozial-O-Mat. Alle 29 Parteien, die zur Wahl in Nordrhein-Westfalen zugelassen sind, wurden zu insgesamt 20 Thesen befragt.

Die Thesen sind unterteilt in fünf Themenblöcke: Familie und Kinder, Armut und Arbeitsmarktpolitik, Flucht und Integration, Gesundheit und Pflege, Klima und Wohnen. Wenn Nutzerinnen und Nutzer den Sozial-O-Mat durchgespielt haben, können sie sich die persönliche Schnittmenge ihrer Antworten mit denen von beliebig vielen Parteien anzeigen lassen. So entsteht eine thematische Orientierungshilfe für die persönliche Wahlentscheidung. Wichtig ist dabei: Die Diakonie RWL spricht keine Wahlempfehlungen aus. Die persönliche Schnittmenge in der Auswertung ergibt sich allein aus dem Abgleich der Antworten der Nutzerinnen und Nutzer mit den Antworten der Parteien.

Politische Entscheidungen beeinflussen den Alltag
Der Sozial-O-Mat steht unter dem Motto „Nix für Egoisten". „Mit dem Wahltool laden wir alle Menschen ein, sich darüber Gedanken zu machen, wohin NRW in den nächsten Jahren steuern soll. Durch die Pandemie haben viele Menschen so unmittelbar wie selten erlebt, wie politische Entscheidungen auf ihren Alltag einwirken", sagt Diakonie RWL-Vorstand Pfarrer Christian Heine-Göttelmann. Der Sozial-O-Mat mache deutlich, dass sich die Auffassungen und Grundhaltungen der Parteien in sozialpolitischen Fragen teilweise stark unterscheiden. Die Beurteilung der Thesen und die Begründungen der Parteien zeigen: Es gibt eine wirkliche Wahl zwischen unterschiedlichen Positionen. „Der Sozial-O-Mat hilft, diese Unterschiede zu erkennen und soll motivieren, die Wahlmöglichkeiten zu nutzen", so Christian Heine-Göttelmann.

Fallbeispiele aus der Praxis
Der Sozial-O-Mat unterscheidet sich vom staatlichen Wahl-O-Mat durch ein wichtiges Detail: Zu jeder These bekommen die Nutzerinnen und Nutzer auch konkrete Fallbeispiele aus der Praxis. Sie machen deutlich, warum die Themen aktuell und relevant sind und wie politische Entscheidungen das Leben von Millionen Bürgerinnen und Bürgern beeinflussen können.

Mit dem Sozial-O-Mat bezieht die Diakonie RWL klar Position – als Sprachrohr für Menschen, die sich in unserer Gesellschaft selbst nur schwer Gehör verschaffen können. „Am Ende des Tools kann man sich neben den Begründungen aller Parteien auch anschauen, wie sich die Diakonie RWL zu den Thesen positioniert", sagt Vorstand Kirsten Schwenke. Begleitet wird der Sozial-O-Mat von einer eigenen Infoseite unter www.diakonie-rwl.de/landtagswahl-nrw-2022. Hier sind alle Forderungen zusammengefasst, außerdem gibt es weitere Hintergrundpapiere und -informationen. (Text: Diakonie RWL)

 

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