Neukirchener Kalender

Heutiges Kalenderblatt

Seit der Neukirchener Kalender 1890 zum ersten Mal erschien, ist er für viele Menschen weltweit eine unverzichtbare Hilfe, den Kontakt zu Gott nicht zu verlieren. In zwei Texten wird über den aktuellen Abschnitt der Ökumenischen Bibellese nachgedacht – der geistliche Impuls für den Tag wird durch ein Beispiel, eine Erzählung oder ein Gebet veranschaulicht. Tipps zu empfehlenswerten Büchern, Hinweise zu besonderen Personen der Kirchengeschichte und passende Liedangaben ergänzen die Andacht. Inzwischen gibt es den Neukirchener Kalender in unterschiedlichen Abreiß- und Buchausgaben und natürlich auch digital.

Was bringt den Beter dazu, zum Lob Gottes aufzurufen? Die Bedrohung ist riesig (V. 31) – aber die Hilfe ist noch viel größer: „Wir haben einen Herrn, der vom Tode errettet“ (V. 21). Der Blick auf Gottes unvorstellbare Möglichkeiten begeistert ihn. Er erinnert sich, wie Gott ihn durch schwierige Situationen hindurchführte und er dabei immer wieder seine großartige Hilfe erlebte. Sogar Ägypten wird seine Hände nach Gott ausstrecken (V. 32). Diese Erkenntnis führt ihn zu Freude und Lob. Er lernt, Gott in allen Dingen zu vertrauen, auch in scheinbar aussichtslosen Situationen. – Gott mutet uns die Umstände dieser Welt zu und möchte, dass wir ihm vertrauen. Er verspricht uns nicht, alle Probleme zu beseitigen. Aber er wird uns nahe sein, jeden Tag, und er traut uns zu, diese Welt zu verwalten. Das erfordert die Fähigkeit, auch mit Widrigkeiten gut umzugehen. Gott geht mit uns durch schwere und durch gute Zeiten. Und er freut sich, wenn wir uns an ihn wenden.

Du bist da

Das Wasser ging
durch harte Felsen,

seine Kälte spürte
ich bis zum Herzen.

Ein Vogel schrie laut
durch die Nacht.

Der Widerhall zog
Kreise der Angst.

Aber Herr, dein Wort
behütet mich,

hier in der Geborgenheit
des: Du bist da,

deine segnenden Hände
um mich ringsumher.
David Jaffin

OSMANISCHE EROBERUNG KONSTANTINOPELS (29.5.1453):
Die Kaiserstadt des fast 1000-jährigen Byzantinischen Reiches, Konstantinopel, fiel heute vor 569 Jahren in die Hände der türkischen Eroberer unter Sultan Mehmed II. Damit wurde die Islamisierung Kleinasiens abgeschlossen. Auch die Hagia Sophia, die größte Kirche der Welt damals, wurde zur Moschee. Streit unter den Christen in Europa, Erschöpfung der Christen im Orient und der Eroberungsdrang der Osmanen hatten das Ende der Stadt besiegelt.

Bibellese

F: Ps 68,20–36 · Ep: Eph 3,14–21 · Ev: Joh 16,5–15 · P: Röm 8,26–30

Lied

Gott ist gegenwärtig

EG 165 GL 270 ErG 162

Exaudi

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