Haus Elim

Ausstattung

In dem Haupthaus, das vier Wohngruppen, sowie Einzelappartements zur (Vor)Verselbstständigung integriert, befinden sich zudem Therapie- und Beratungsräumlichkeiten. Auf dem Gelände befinden sich ferner eine weitere Intensivgruppe, der (Vor)Verselbstständigungsbereich, sowie ein Schulgebäude mit dem Förderschwerpunkt „Emotionale und Soziale Entwicklung“, eine Reithalle, ein Reitplatz, Stallungen und Weiden, ein Außentrampolin, ein Pool sowie ein Sportplatz.

Besonderheiten

Assessment
Am Beginn der Unterbringung steht eine umfangreiche Diagnostik, bestehend aus psychologischen Testverfahren und einer sozialpädagogischen Diagnostik, angelehnt an Uwe Uhlendorff. Im Ergebnis dieses umfangreichen Diagnoseprozesses steht eine ausdifferenzierte Bündelung und Verzahnung verschiedener Diagnoseverfahren, die einen detaillierten Fokus auf Entwicklung, Störungsbild und Selbstwahrnehmung des Jugendlichen ergeben. Daraus resultieren weitere Handlungsoptionen für Pädagogik und Therapie und schließlich ein differenzierter Bericht der aller Ergebnisse.

Psychotherapie
Psychotherapie und Gruppentherapie wird den Mädchen bei Bedarf angeboten. Sie versteht sich als integrative Psychotherapie, welche die Anwendung verschiedener Methoden  unterschiedlicher Schulen, z.B. Verhaltenstherapie, systemische und lösungsorientierte Ansätze als auch traumatherapeutische Techniken beinhaltet.

Elternberatung
Elternberatung im Rahmen unserer stationären Jugendhilfeeinrichtung, die durch zwei Familientherapeuten durchgeführt wird,  kommt eine eigenständige Aufgabe zu: Sie bringt sowohl die Perspektive der Eltern als auch das Erleben der Jugendlichen innerhalb ihres Systems Familie mit in die Prozesse der Erziehungs- und Hilfeplanung mit ein. Den Eltern wird ein Ort geboten um eigene Themen in Bezug auf die veränderte Familiensituation und den damit in Zusammenhang stehenden Veränderungen auseinanderzusetzen und neue Sichtweisen zu ermöglichen.

Erlebnispädagogik
Erlebnispädagogik hat in Haus Elim einen hohen Stellenwert. Unter anderem bieten wir in den Osterferien allen interessierten Mädchen eine 10-tägige, erlebnispädagogische Freizeit an der Ardéche an.

Der (Vor)Verselbstständigungsbereich
Der (Vor)Verselbstständigungsbereich des Hauses Elim bietet unterschiedliche Möglichkeiten der individuellen Verselbstständigung. Das „Birkenhaus“ bildet das Herzstück des Bereichs, das neben Einzelzimmern, einem Trainingsappartement und Einzelappartements mit Gemeinschaftsräumen sowie einem Büro für die Mitarbeitenden ausgestattet ist. Ferner integriert das Haupthaus auf dem gleichen Gelände Einzelappartements, ebenso besteht die Möglichkeit der pädagogische Betreuung in Einzelappartements extern im Ort.

Zu Beginn der Aufnahme erfolgt eine individuelle Bedarfsanalyse, die Rückschlüsse auf die zukünftige Hilfeleistung/Verselbstständigung ergibt. Durch die unterschiedlichen Möglichkeiten in dem Bereich ist ein hohes Maß an individueller Hilfeleistung, angepasst an den temporären Bedarf der Mädchen möglich.

 

Methoden & Ziele

Das differenzierte intensivpädagogisch-therapeutische Betreuungsangebot ist wesentlich an die ganzheitliche Kultur des Hauses geknüpft, die durch Vernetzung und enge Kooperation der einzelnen Bereiche gekennzeichnet ist und damit die Grundlage für ein therapeutisches Milieu bildet. Die enge Zusammenarbeit der am Erziehungsprozess des Mädchens beteiligten Bereiche (Jugendamt, Gruppe, Eltern, Schule, Ausbildungsstellen, pädagogisch-therapeutisch übergreifender Dienst, Psychiatrien, etc.) führt zu einem tieferen Verständnis der zugrundeliegenden Problematik. Die hierauf individuell abgestimmten pädagogisch-therapeutischen Modelle und Maßnahmen ermöglichen eine hohe Effizienz der Arbeit und sichern den Jugendlichen einen stabilen Beziehungs- und Betreuungsrahmen.

Ausgehend von den individuell unterschiedlich ausgeprägten Ressourcen der Mädchen und mit Respekt vor deren bisherigen Biographie werden sie in dem Prozess unterstützt, ihre vorhandenen Begrenzungen weiterzustecken, um die vielfältigen Herausforderungen des Erwachsenwerdens meistern zu können.
Dabei spielt das immerwährende Erleben von Struktur und Beziehung eingebettet in das therapeutische Milieu eine tragende Rolle.

Um den Mädchen ein hohes Maß an Sicherheit und Orientierung zu ermöglichen, ist der Tagesablauf in den Wohngruppen klar und transparent beschrieben. Die Wohngruppen bieten unterschiedliche pädagogische Ansätze und beinhalten in ihrer Struktur ein überschaubares Regelwerk.
Jedes Mädchen wird durch eine/n MentorIn begleitet. Der/Die MentorIn ist Koordinator und Vertrauensperson für das Mädchen. Die vielfältigen Freizeitangebote innerhalb der Gruppen sowie die übergreifenden sport- und erlebnispädagogisch ausgerichteten Ferienfreizeiten schaffen neue Erfahrungen für die Mädchen und fördern neben dem sozialen Lernen die Entwicklung eines positiven Selbstbildes. Diese Erlebnisqualität beeinflusst im weiteren Hilfeverlauf die Mädchen und ermöglicht den Transfer ins alltägliche Leben. Die Elternarbeit bzw. die Auseinandersetzung der Mädchen und deren Eltern oder anderen wichtigen Bezugspersonen über das familiäre System spielt ebenfalls eine wichtige Rolle im Prozess der Betreuung und Begleitung.    

Die Beteiligung der Mädchen an der Gestaltung des Gruppenlebens in Form von regelmäßigen Gruppengesprächen besitzt einen besonderen Stellenwert. Partizipation in möglichst vielen Bereichen - beispielsweise die Einrichtung eines Mädchenparlamentes - wird ständig weiterentwickelt und beinhaltet großen Erfahrungsspielraum von Selbstbestimmung und dem Erleben von Selbstwirksamkeit.

Die vielfältigen gruppenspezifischen Maßnahmen und Interventionen werden durch unterschiedliche diagnostische Verfahren und gruppenübergreifende pädagogisch-therapeutische Angebote erweitert. Die Teilnahme an einer Eingangsdiagnostik sowie an mindestens zwei der zahlreichen Angebote aus den vielfältigen Bereichen der Sport/Erlebnispädagogik, Musik, Kreativität und Reitsport, ist für jedes Mädchen verpflichtend. Um dieses breite Spektrum bereithalten zu können, arbeiten Psychologinnen im Bereich Eingangsdiagnostik und Therapie (Psychologie) und Pädagog*innen mit unterschiedlichen Qualifikationen in enger Kooperation zusammen (gruppenübergreifender Dienst der Pädagogen und Therapeuten - GÜD).

Wir bieten jedem Mädchen eine stabile und tragfähige Beziehung an. Dies vor der Erkenntnis, dass letztlich nur das Erleben einer verlässlichen Beziehung das Fundament für nachhaltige Veränderungen sein kann.

Die Entwicklung einer positiven Lebensperspektive und die Aufarbeitung traumatischer Erfahrungen sind wesentliche Ziele in der Begleitung der Mädchen. Sie werden darin unterstützt, ihre eigene, individuelle und gemeinschaftsfähige Persönlichkeit zu entwickeln und auszuformen sowie ihre Eigenverantwortung für die eigene psychische Befindlichkeit wahrzunehmen, um eine heilsame Selbstwirksamkeit erleben zu können.

Gruppenübersicht

Kapazitäten
4 Wohngruppen, mit je 8 Plätzen

Zielgruppe
Mädchen ab 13 Jahren, die die unterschiedlichsten Auffälligkeiten zeigen, und eine differenzierte individuelle Hilfe innerhalb einer Gruppe mit einer intensiven traumapädagogischen, therapeutischen und fachpädagogischen Begleitung benötigen.

Ausstattung
Jeweils eine eigene Etage im Hauptgebäude Haus Elim.

 

Kapazitäten
8 Plätze

Zielgruppe
Psychisch belastete und verhaltensauffällige Mädchen ab 13 Jahren mit einem intensiven pädagogischen und therapeutischen Bedarf

Ausstattung
Freistehendes Haus auf dem Gelände, eigener Apartmentbereich

 

Kapazitäten
9 Plätze

Zielgruppe
Mädchen und junge Frauen ab ca.16 Jahren in der (Vor-)Verselbstständigung mit einem individuellen Hilfebedarf innerhalb des therapeutischen und pädagogischen Milieus von Haus Elim

Ausstattung
Freistehendes Haus auf dem Gelände, zusätzliche Apartments

 

Ihre Ansprechpartner

Ihr Kontakt
Melanie Klein
Leitung Haus Elim
Niederrheinallee 64
47506 Neukirchen-Vluyn
Telefon: 02845 / 392-2532
Fax: 02845 / 392-2548
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Ihr Kontakt
Petra Kopf-Lier
Therapeutisch-pädagogische Leitung
Niederrheinallee 64
47506 Neukirchen-Vluyn
Telefon: 02845 / 392-2537
Fax: 02845 / 392-2548
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Petra von Zabiensky
Pädagogische Leitung/Aufnahmekoordination
Niederrheinallee 64
47506 Neukirchen-Vluyn
Telefon: 02845 / 392-2542
Fax: 02845 / 392-2548
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Angela Neugebauer
Pädagogische Leitung
Niederrheinallee 64
47506 Neukirchen-Vluyn
Telefon: 02845 / 392-2529
Fax: 02845 / 392-2548
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Nina Friese
Pädagogische Leitung
Niederrheinallee 64
47506 Neukirchen-Vluyn
Telefon: 02845/3922536
Fax: 02845/3922548
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Aufnahmeanfragen
Sekretariat Jugendhilfe
Andreas-Bräm-Straße 18/20
47506 Neukirchen-Vluyn
Telefon: 02845 / 392-1357
Fax: 02845 / 392-1358
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