Andreas-Bräm-Haus

Personelle Ausstattung

Die pädagogischen MitarbeiterInnen der Gruppen kommen aus unterschiedlichen Professionen und entsprechen dem Fachkräftegebot (z.B. ErzieherInnen, SozialpädagogInnen, HeilpädagogInnen). Viele von ihnen verfügen über Zusatzqualifikationen, wie z.B. Traumapädagogik, Sexualpädagogik, Systemische Therapie. Fortbildungsmotivation ist eine wichtige Grundlage unserer institutionellen Weiterentwicklung, gerade im Hinblick auf den Bedarf der Klientel.

Besonderheiten

Das Andreas-Bräm-Haus verfügt über unterschiedliche therapeutische Angebote und Möglichkeiten, die jungen Menschen, individuell angemessen, bereitgestellt und in die Tagesstruktur eingebaut werden. Ergänzend zu der Betreuung im Alltag werden freizeit- und erlebnispädagogische, musik- und medienpädagogische, sexual- und heilpädagogische, deeskalationstechnische, reittherapeutische, sowie kunst-, hypno- und psychotherapeutische Hilfen durch den Heilpädagogisch-Therapeutischen Dienst (HTD) durchgeführt.

Therapie und Alltag ergänzen sich und bilden ein gemeinsames Setting. Therapie wird hierbei als dazugehörend und mit viel Freude an der Erfahrung erlebt.

Methoden & Ziele

Wir bieten kontinuierliche Unterstützung in der persönlichen Weiterentwicklung eines jeden Heranwachsenden, unter Einbeziehung seiner individuellen Lebenswelt (ganzheitliche Haltung). Wir achten auf eine gute Vernetzung mit allen relevanten Bereichen, auch über unsere Einrichtung hinaus.

Die Grundlage der Unterbringung bildet die gemeinsame Hilfeplanung mit dem zuständigen Jugendamt (im Einzelfall mit dem LVR) und den Erziehungsberechtigten. Regelmäßig erfolgen Hilfeplanungsgespräche. Der Entwicklungsverlauf des jungen Menschen wird umfassend dokumentiert und die zuständige Behörde erhält entsprechende Sachstandsberichte zur Kenntnisnahme. Mit allen am Prozess Beteiligten werden Entwicklungen transparent und prozessorientiert beraten und nach einer gemeinsam zu tragenden Lösung gesucht.

Im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen erkennen wir auch, dass es manchmal weniger um eine tatsächliche Problemlösung als vielmehr um die Entwicklung alternativer Verhaltensweisen und Umgangsformen gehen muss (Möglichkeitserweiterung).

Wir gehen davon aus, dass Verbesserung und Veränderung grundsätzlich möglich sind! Wir verstehen unsere Hilfe als familienergänzend - auch wenn sie teilweise familienersetzend ist.

Die pädagogisch-therapeutischen Prozesse sollen Eltern unterstützen und in ihrer Erziehungskompetenz stärken. Die emotionale Bindung und Zugehörigkeit der Kinder sollen ebenso wie die soziale Einbindung in das Herkunftssystem erhalten bleiben: Eltern werden in die Erziehungsbelange ihrer Kinder aktiv einbezogen. Unsere Orientierung erfolgt hier immer am Wohl des Kindes. Einer Entfremdung wird entgegengewirkt durch regelmäßige Kontakte. Generell ist die Beziehungs- und Rollenklärung zwischen Eltern und ihren Kindern ein zentraler Bestandteil der erzieherischen Hilfe. Ein Erfolg der Maßnahme hängt wesentlich davon ab, ob die Eltern dem Aufenthalt ihres Kindes einen positiven Aspekt zusprechen (Motivation) und ob sie sich als Eltern weiterhin ernst und angenommen fühlen.

Die heilpädagogisch orientierten Projektklassen des Förderschulverbundes bieten einen speziellen Rahmen für Kinder und Jugendliche, die in ihrem Sozial- und Lernverhalten so hochgradig beeinträchtigt sind, dass sie eine sehr kleine, überschaubare, lebensweltorientierte Bezugsgruppe benötigen.

Die notwendige Differenzierung innerhalb jeder Lerngruppe wird gewährleistet durch die Zusammenarbeit zwischen Sonderpädagogen und einer zusätzlichen therapeutischen bzw. pädagogischen Fachkraft.

Die enge Kooperation zwischen Schule und Wohnumfeld (in der Regel stationäre Wohngruppe) sichert eine umfassende Förderung und ermöglicht nachhaltige Verhaltensänderung.

Gruppenübersicht

Naturnahe Außenwohngruppe auf ländlichem Gehöft, inmitten von Feldern und Wald

Kapazitäten
7 Plätze

Zielgruppe
Jungen ab 12 Jahren

Pädagogischer Ansatz
Regenerativer Förder- und Lebensraum mit Rückzugsmöglichkeiten, Selbstengagement und vielfältige Gestaltungs- und Betätigungsfelder, jungenorientierte Pädagogik

Kapazitäten
7 Plätze

Zielgruppe
Mädchen ab 8 Jahren mit Entwicklungsverzögerungen, Gewalterfahrungen und Traumatisierung, bei stärkeren kognitiven Fähigkeiten

Pädagogischer Ansatz
Lebensbewältigung und –planung, sowie Vorverselbständigung, Kreativangebote / Freizeitpädagogik, Reiterfreizeiten

Kapazitäten
6 Plätze

Zielgruppe
Stark auffällige, grenzüberschreitende und komplex belastete Jungen ab 6 Jahren,  im Grenzbereich zwischen Lernbehinderung und leichter geistiger Behinderung und / oder mit besonders intensiven Bedarfen, Beeinträchtigung durch seelische Behinderung / soziale Isolation

Pädagogischer Ansatz
Inhouse-Beschulung, heilpädagogische Förderung, gruppenintegrierte traumapädagogische Einzelförderung, enge Vernetzung von Lebensraum, Therapie und Schule, tiergestützte Pädagogik

Kapazitäten
6 Plätze

Zielgruppe
Stark verhaltensauffällige, entwicklungsbeeinträchtigte, in ihren sozialen Kompetenzen eingeschränkte, Jungen im Grenzbereich zwischen Lernbehinderung und leichter, geistiger Behinderung

Pädagogischer Ansatz
Ganzheitliches, heilpädagogisches Tagessetting / Intensivförderung, Inhouse-Beschulung, Werte- und Normkultur, Wohnkultur mit vielen Wohlfühl-Aspekten

Erlebnispädagogische Orientierung und Modelllernen

Kapazitäten
7 Plätze

Zielgruppe
Jungen ab 8 Jahren

Pädagogischer Ansatz
Individuelle Ressourcenorientierung & lösungsorientierter Ansatz, Ich-Ausbildung und Entwicklung von selbstverantwortlichen Zukunftsperspektiven

Kapazitäten
5 Plätze

Zielgruppe
Jungen ab 6 Jahren mit oppositionellen Verhaltensauffälligkeiten, Desorientierung, Grenze LB / GB

Pädagogischer Ansatz
Sicherheit gebende Strukturvorgaben, Anleitung und Regulation, gemeinsames Erarbeiten und Anstreben von Zielen und Lösen von Problemen, größtmögliche Beteiligung des Herkunftssystems, Beschulung durch  Projektklasse der Förderschule für soziale und emotionale Entwicklung, wie auch mit dem Förderschwerpunkt Lernen

Einfamilienhaus mit Garten: natürliche Lebens- und Wohnatmosphäre mit familiären Strukturen

Kapazitäten
7 Plätze

Zielgruppe
Emotional stark verunsicherte Mädchen und Jungen ab 6 Jahren, traumatisierte Kinder

Pädagogischer Ansatz
Koedukative Intensivpädagogik in altersheterogener Gruppe

Kapazitäten
7 Plätze

Zielgruppe
Mädchen und heranwachsende, junge Frauen mit besonderem Förder- und Schutzbedarf, ab 10 Jahren bis zum jungen Erwachsenenalter, im Grenzbereich zwischen Lernbehinderung und leichter, geistiger Behinderung, vielfältige, komplexe Störungsbilder mit psychiatrischen Anteilen (Traumata, Bindungsstörung, Persönlichkeitsstörungen, atypischer Autismus, Gewalt-  und Missbrauchserfahrungen)

Pädagogischer Ansatz
Mädchenspezifische Lebensweltarbeit, Entspannungstechniken, stabilisierende Sozialisation mit Vorverselbständigung, Gestaltung von und Begleitung in Übergängen, langfristig

Kapazitäten
7 Plätze

Zielgruppe
Jungen ab 14 Jahren mit hohen Bedarfen hinsichtlich sexualtherapeutischer Interventionen / grenzverletzende Heranwachsende, im Grenzbereich zwischen Lernbehinderung und leichter geistiger Behinderung

Pädagogischer Ansatz
Enge Begleitung und Kontrolle, Therapiebereitschaft und –verpflichtung, Schnittmenge zwischen freiheitlichem und freiheitseinschränkendem Leben, integrierte Vor-Verselbständigungsmöglichkeit

Jungen- und gruppenorientierte Pädagogik in Einfamilienhaus mit Garten

Kapazitäten
7 Plätze

Zielgruppe
Jungen ab 7 Jahren

Pädagogischer Ansatz
Gemeinschaftliches Leben und Entwickeln steht im Mittelpunkt, Unterstützung und Anbindung hinsichtlich regulärer Außenkontakte, Einbindung in örtliche Angebote und Vereine

Kapazitäten
8 Plätze in Duisburg
davon 6 im Stammhaus und 2 in der ausgelagerten 2er-Wohnform (Mehrfamilienhaus, reguläres Wohnumfeld)

Zielgruppe
Junge Männer und Frauen zwischen 16 und 27 Jahren, zum Teil Grenzbereich zwischen Lern- und leichter, geistiger Behinderung, psychische Störungen und seelische Beeinträchtigungen

Pädagogischer Ansatz
Auf den Einzelnen ausgerichtetes, verselbständigendes Betreuungskonzept in allen Lebensbereichen, intensive schulische Förderung und Ausbildungsklärung, Einbindung und Teilhabe in/am gesellschaftlichen Leben, Abbau von Fremdhilfen

Koedukative Wohngruppe für Kinder und Jugendliche

Kapazitäten
7 Plätze

Zielgruppe
Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren

Pädagogischer Ansatz
Die Kinder und Jugendlichen lernen mit- und voneinander, Geschwisterkonstellationen können ggf. fortbestehen

Ihre Ansprechpartner

Ihr Kontakt
Anja Turnau
Leitung Andreas-Bräm-Haus
Heckrathstraße 19
47506 Neukirchen-Vluyn
Telefon: 02845 / 392-2454
Fax: 02845 / 392-192446
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Andrea Hofbauer
Pädagogische Leitung
Heckrathstraße 19
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Fax: 02845 / 392-2446
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Stephan Müsch
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Simon Rabiega
Pädagogische Leitung
Heckrathstraße 19
47506 Neukirchen-Vluyn
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Fax: 02845 / 392-2446
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Aufnahmeanfragen
Sekretariat Jugendhilfe
Andreas-Bräm-Straße 18/20
47506 Neukirchen-Vluyn
Telefon: 02845 / 392-1357
Fax: 02845 / 392-1358
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