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Besondere Momente im Alltag erleben

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Was wird benötigt?

Freizeit- und Therapieangebote

1.950 € fehlen noch von 2.000 €

Musizieren oder malen mit ungeteilter Aufmerksamkeit, so dass sich die Autisten und Autistinnen von den vielen Eindrücken, Bildern und Geräuschen erholen können, die ihnen an einem ganz normalen Tag in der Gruppe zugemutet werden.

2.5 % finanziert

Freizeit- und Therapieangebote

3.000 € fehlen noch von 3.000 €

Bewegung im Wasser, um Wahrnehmungsübungen zu machen.

0 % finanziert

Freizeit- und Therapieangebote

2.500 € fehlen noch von 2.500 €

Yoga, Zumba, Video- und Theaterprojekte oder ein Fotografie-Kurs helfen unseren erwachsenen Menschen mit Autismus ihre Individualität zu leben

0 % finanziert

Besondere Momente im Alltag erleben

Frau W. ist Autistin. Bis vor einem Jahr hat sie bei ihren Eltern gelebt. Hier waren alle Augen auf sie gerichtet. Nun lebt sie in unserer neuen Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit Autismus. Das Miteinander mit Gleichaltrigen hat ihr immer gefehlt. Sie wollte eigene Erfahrungen machen, ins Leben eintauchen, so wie das junge Menschen tun, wenn sie erwachsen werden. Das konnten ihr die Eltern alleine nicht bieten. Also haben sie gemeinsam beschlossen, dass Frau W. in ein Wohnhaus zieht, in dem sie auf andere junge Erwachsene trifft, die wie sie auf eigenen Beinen stehen wollen. Sie hatte Angst vor dem Schritt aus dem behüteten Elternhaus, doch die Neugier überwog.

 

Frau W. fühlt sich sehr wohl in ihrem neuen Zuhause, gemeinsam mit anderen in einer Wohngruppe. Viele neue soziale Erfahrungen hat sie schon gemacht – miteinander zu lachen und zu streiten zum Beispiel. Erfahrungen mit anderen zu teilen, ist nicht immer leicht - unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Bedürfnisse. Das Betreuerteam hat immer die ganze Wohngruppe im Blick, der gesamte Alltag wird gemeinschaftlich gemeistert. Alle kaufen gemeinsam ein, kochen zusammen. Dies tut allen ganz besonders gut, denn Beziehungen und Kommunikation mit Mitmenschen ist für Frau W. manchmal schwierig.

 

Menschen mit einer autistischen Ausprägung finden sich oftmals nicht gut in einer Gruppe zurecht. Frau W. kann bestimmte Geräusche von anderen Mitbewohner*innen schwer aushalten, wird aber selber laut, wenn sie unter Stress gerät. Auch kann sie es noch nicht verstehen, dass ihre Wünsche nicht immer gleich erfüllt werden können. Wenn etwa ein Betreuer krank wird und ein Ausflug mit Frau W. nicht möglich ist, oder das geliebte Malen und Basteln verschoben werden muss, dann wird sie traurig und zieht sich zurück.

 

Daher ist es wichtig, Freizeit- und Therapieangebote anzubieten, die helfen, Stress-Situationen zu mindern. Musizieren oder malen mit ungeteilter Aufmerksamkeit, so dass sich die Autisten und Autistinnen von den vielen Eindrücken, Bildern und Geräuschen erholen können, die ihnen an einem ganz normalen Tag in der Gruppe zugemutet werden. Viele weitere Aktivitäten wären dabei hilfreich, zum Beispiel Bewegung im Wasser, um Wahrnehmungsübungen zu machen. Auch Yoga, Zumba, Video- und Theaterprojekte oder ein Fotografie-Kurs helfen unseren erwachsenen Menschen mit Autismus ihre Individualität zu leben. 

 


Solche Angebote werden von den Leistungsträgern nicht oder nur zum Teil finanziert. Dabei täte es Frau W. so gut. Es würde ihr Selbstbewusstsein heben, besondere Momente am Tag bescheren und ihr neue Lernfelder eröffnen. Mit Ihrer Spende können wir diese Angebote verwirklichen. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner werden es Ihnen von Herzen danken.

Spendenbarometer

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Hilfen zum Leben

Der Neukirchener Erziehungsverein ist ein evangelisches Sozialwerk in der Kinder- und Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe.

Als einer der größten Jugendhilfeträger in Deutschland betreuen der Erziehungsverein und die Tochtergesellschaft Paul Gerhardt Werk in Berlin und Brandenburg über 3800 Kinder, Jugendliche und deren Familienangehörige in zehn Bundesländern. In den Ambulanten Hilfen bieten wir Familien unterstützende Hilfen an. Dazu gehören auch Möglichkeiten der Frühförderung bei sozial schwachen Familien. Kinder, die in Regelschulen nicht zurechtkommen, unterrichten wir in unserem Förderschulverbund oder in heilpädagogischen Tagesgruppen.Traumatisierende Gewalterfahrungen können einige der Gründe sein, weshalb Kinder nicht mehr bei ihren Familien leben können. Ihnen geben wir ein neues Zuhause, zum Beispiel in unserem Neukirchener Kinder- und Jugenddorf oder anderen stationären Einrichtungen. Wir greifen auch auf Erziehungsstellen, Familiengruppen und Projektstellen zurück. Mit Angeboten des Betreuten Wohnens begleiten wir Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben.

In der Altenhilfe ist der Erziehungsverein seit den 1980er Jahren verstärkt tätig. In drei stationären Seniorenpflegeeinrichtungen, zwei Tagespflegen und der ambulanten Diakoniestation erhalten pflegebedürftige Menschen professionelle Pflegeangebote und Unterstützung.

In verschiedenen Wohngruppen und –heimen der Behindertenhilfe betreut der Erziehungsverein zudem Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit unterschiedlichen geistigen und schwerstmehrfachen Behinderungen. Angeboten werden auch Entlastungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, die in ihren Familien leben.

 

Ihr Kontakt
Robert van Beek
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Andreas-Bräm-Straße 18/20
47506 Neukirchen-Vluyn
Telefon: 02845 / 392-1380
Fax: 02845 / 392-1390
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