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Theater - Vitaminspritze für die Seele

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Was wird benötigt?

Neue Bühnenkostüme

2.500 € fehlen noch von 2.500 €

Viele Kostüme sind in die Jahre gekommen, passen nicht mehr oder sind ganz einfach unpassend für neue Stücke. Und da jedes Stück individuell ist, müssen das auch die Kostüme sein. Wir schneidern viel selbst und benötigen dafür Stoffe und Garn.

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Bühnenelemente

2.490 € fehlen noch von 2.500 €

Wir bauen unsere Kulissen immer selber, mit viel Liebe zum Detail. Die Kinder und Jugendlichen sind immer beteiligt und können ihre eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen. Wir bekommen fast alles im Baumarkt: Spanplatten, Dachlatten, Schrauben...

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technisches Equipment

4.000 € fehlen noch von 4.000 €

Eine Nebelmaschine wäre super!

Bühnenmolton brauchen wir quadratmeterweise!

Bunte Scheinwerfer verzaubern die Bühne und die Darsteller!

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Ferienwokshop

1.500 € fehlen noch von 1.500 €

Für den Herbst planen wir einen Besuch einer besonderen Aufführung eines großen Theaters im Ruhrgebiet.

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Theater - Vitaminspritze für die Seele

 

„Das ist das Wunderbare an der Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen: Sie wirkt wie eine Vitaminspritze für die Seele. Zutaten sind die Freude am Zusammenspiel, das Erarbeiten eines Stückes bis zur Aufführung und schließlich der verdiente Applaus!“

Uwe Brosch ist Diplompädagoge mit dem Schwerpunkt Theater- und Musikarbeit. Er hat für die Kinder und Jugendlichen etliche Theaterstücke geschrieben und mit dem Arbeitskreis „Bühne frei“, einem Zusammenschluss von Kindern, Jugendlichen und Kollegen, inszeniert. Kleine Aufführungen, meist vor den Ferien oder vor Weihnachten, sind Highlights in der Jugendhilfeeinrichtung.



Simon* hat ein Funkeln in den Augen, wenn er vom Theaterspielen spricht. „Meine schönste Rolle war tatsächlich der Gehilfe des Bösewichts, da konnte ich zeigen, was ich kann. Selbst der lange Text hat mir keine Angst gemacht.“

Simons Zuhause ist seit zwei Jahren eine Wohngruppe des Erziehungsvereins, Schwerpunkt Verselbstständigung. Aktuell macht der 18-Jährige ein Praktikum in einer Gärtnerei und hätte genügend Zeit für das Theater. Das geht seit einem Jahr nicht mehr, Proben und Auftritte dürfen nicht stattfinden. Das macht Simon traurig. Er freut sich auf die Zeit, wenn wieder in kleinen Gruppen geprobt werden darf.

Simon kam vor zwölf Jahren ins Andreas-Bräm-Haus, weil es zu Hause nicht mehr ging, wie er heute sagt. Seine Eltern waren  überfordert, er verlor den Anschluss, ging nicht mehr zur Schule. In der Wohngruppe half man ihm zurück in Alltag, Schule und Ausbildung. Die Betreuer entdeckten mit Simon seine Begeisterung fürs Theaterspiel. Seine Therapeuten waren begeistert, da sich Simon hier von einer ganz anderen Seite zeigen konnte. Nicht der problembeladene junge Mensch hatte die Hauptrolle, sondern ein Jugendlicher stand mit seinem Können und seiner Begeisterung auf der Bühne. Simon sagt über sich, dass er zunehmend an Selbstvertrauen gewonnen hat und ihm das hilft, auf neue und unbekannte Situationen und Herausforderungen zuzugehen.

„Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder mit den Proben beginnen können. Vor Corona hatten wir schon ein Stück ausgesucht, ich konnte bereits die Hälfte meines Textes. Ich kann ihn immer noch, wir könnten sofort loslegen!“

Simons Begeisterung hat nicht nachgelassen. Er hofft, dass es bald wieder losgehen kann: Vorhang auf, Licht an, Bühne frei für die Kinder und Jugendlichen.



THEATER ALS THERAPEUTISCHES ANGEBOT
Der Einsatz von Theaterprojekten in der Kinder- und Jugendhilfe unterstützt die z. T. durch Traumata belasteten, jungen Menschen
darin, sich in nicht bedrohliche, spielerische Sequenzen unvorbelastet hineinzubegeben. Kindgerechtes Theaterspiel stärkt die Fantasie und die Kreativität und fördert dabei die emotionale, schöpferische Kompetenz und die Lebensfreude. Es geht insbesondere darum, sich selbst in neuen Facetten entdecken zu können, in Rollen zu schlüpfen, diese individuell auszufüllen und so das eigene Selbstbewusstsein zu stärken.


*Der Name wurde zum Schutz der Persönlichkeit geändert

 

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Hilfen zum Leben

Der Neukirchener Erziehungsverein ist ein evangelisches Sozialwerk in der Kinder- und Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe.

Als einer der größten Jugendhilfeträger in Deutschland betreuen der Erziehungsverein und die Tochtergesellschaft Paul Gerhardt Werk in Berlin und Brandenburg über 3800 Kinder, Jugendliche und deren Familienangehörige in zehn Bundesländern. In den Ambulanten Hilfen bieten wir Familien unterstützende Hilfen an. Dazu gehören auch Möglichkeiten der Frühförderung bei sozial schwachen Familien. Kinder, die in Regelschulen nicht zurechtkommen, unterrichten wir in unserem Förderschulverbund oder in heilpädagogischen Tagesgruppen.Traumatisierende Gewalterfahrungen können einige der Gründe sein, weshalb Kinder nicht mehr bei ihren Familien leben können. Ihnen geben wir ein neues Zuhause, zum Beispiel in unserem Neukirchener Kinder- und Jugenddorf oder anderen stationären Einrichtungen. Wir greifen auch auf Erziehungsstellen, Familiengruppen und Projektstellen zurück. Mit Angeboten des Betreuten Wohnens begleiten wir Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben.

In der Altenhilfe ist der Erziehungsverein seit den 1980er Jahren verstärkt tätig. In drei stationären Seniorenpflegeeinrichtungen, zwei Tagespflegen und der ambulanten Diakoniestation erhalten pflegebedürftige Menschen professionelle Pflegeangebote und Unterstützung.

In verschiedenen Wohngruppen und –heimen der Behindertenhilfe betreut der Erziehungsverein zudem Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit unterschiedlichen geistigen und schwerstmehrfachen Behinderungen. Angeboten werden auch Entlastungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, die in ihren Familien leben.

 

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Robert van Beek
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Andreas-Bräm-Straße 18/20
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Telefon: 02845 / 392-1380
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